Forest Fight For Sunlight Festival, 04.07.

Letzte Infos hier bis 12:00h, danach sind wir alle vor Ort und offline 🙂

Zur größten Not 0173 / 341 65 69 anrufen!

Angemeldete Besucher bis jetzt: 39

Wichtig: Wenn es mehr als 100 Besucher gibt, müssen einige draußen bleiben (man wird es aber trotzdem hören)! Also lieber rechtzeitig buchen: anmeldung@gerdski.de

Hier jetzt alle Infos wo gibt!

Infotext allgemein:

OpenAir-Festival beim Naturerlebniszentrum Hauenstein (im Pfälzer Wald, wo sich Ein- und Eichhörnchen gute Nacht sagen) am 04.07.2020, 18-22h, unter Einhaltung sämtlicher gesetzlicher und sinnvoller Schutzmaßnahmen (siehe weiter unten) in Zeiten der Pandemie.

Drei Acts, die sich in der geheimnisvollen Schiefebene zwischen Ambient, Prog, Krautrock und Elektronik bewegen, treffen sich in der traumhaften Umgebung des Naturerlebniszentrums Hauenstein zu einem ganz besonderen Festival.

Coarbegh sorgen mit ihrer einmaligen Verbindung von schwebenden elektronischen Klangflächen mit den klassischen, folkigen oder jazzigen Melodien von Pia Darmstaedters Flöte national und international für immer mehr Aufsehen.

Gerd Weyhing, eine der interessantesten, profiliertesten und enigmatischsten Figuren der deutschen Prog-Szene, entführt das Publikum in die ganz eigenen Klangwelten seines Gitarren Live-Loopings.

Frank Tischer – Piano und Orgel bei Miller Anderson Band und der Spencer Davis Group. Als Solist gilt seine Leidenschaft der (elektronischen) Musik der 60er und 70er Jahre und in diesem Stil arbeitet er live mit Synthesizer, Modular System und Pianos.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind hochwillkommen.
Wegen der Corona-Bestimmungen ist die Zuschauerzahl streng limitiert, Voranmeldung ist erforderlich unter: ffsf@gmx.de

Wo?

Naturerlebniszentrum Hauenstein

Anfahrt

Die meisten werden wohl über die B10 anreisen. Dann bei der ausfgahrt Hauenstein runter, bergab durch den ganzen Ort durch, dann wieder bergauf bis Ortsende. Am höchsten Punkt zweigt recht ein kleiner Weg ab, und an der Abzweigung ist das Naturerlebniszentrum-Banner angebracht.

Aus Westen (Pirmasens, Zweibrücken, Einöd, Luxembourg, Saarland) und aus Osten (Landau, Karlsruhe, Mannheim, Seitenbacherland, Zivilisation) kommend einfach die B10 nehmen.

Tip fürs Navi, wenn man aus Osten kommt: Alz Zwischenstation “Spirkelbach” eintippen, dann vermeidet man die enge nervige Ortsdurchfahrt von Hauenstein.

Aus Norden (Kaiserslautern, Schneckenhausen, Kirchheimbolanden Obermoschel) kann man ab Kaiserslautern Richtung Johanniskreuz fahren, dann die B48 nach Süden kurven (Achtung, viele Biker), dann noch ein paar km auf der B10. UPDATE! BAUSTELLE! Nach Johanniskreuz kommt in einer 90-Grad-Linkskurve ein Umleitungsschild nach rechts Richtung Leimen. Da lang, und nach ca. 5-8 km links (Schild aber unscheinbar) nach Hermersbergerhof abbiegen (enge, schöne, geheimnisvolle Straße). Dort bergab, und dann stehen Schilder nach Hauenstein (1-2km noch)

Aus Süden (Busenberg, Nothweiler Bruchweiler-Bärenbach): äähfach noch Hääschde.

Parken

Grün: Parken ok – rot: Parken nicht ok – Blau: Hier spielt die Musik

Parken könnt ihr unter den Bäumen (1) oder über der L495 beim Recyclinghof (2), Wohnmobile (begrenzt) bei (3).

Grün: Parken ok – Rot: Parken nicht ok – Blau: Hier spielt die Musik

Hunde

sind leider auf dem gesamten Gelände nicht gestattet.

ÖPNV

Hauenstein liegt halt mitten im Wald, und die Location liegt nochmal entlegener, out of Hauenstein. Es gibt 2 Hauensteiner Bahnhöfe/Haltepunkte, ich glaube “Hauenstein Mitte” ist ein paar Meter näher dran. Trotzdem noch ca. 1 km nach Süden zu laufen…

Gastronomie

Es gibt von 18:00h bis 22:00h garantiert Essen (Vegan!) und Trinken (außer natürlich wenn so viele kommen, daß Küche und Kühlraum vorzeitig komplett leergefegt sind…).

Am Sonntag gibt’s ab 13:00h Essen, Trinken, Früh-/spätstück

Übernachtung/Campen

Es gibt Möglichkeiten, direkt dort zu übernachten:

Zelt: 10,- €. Noch genug freie Plätze
Hängematte: 15,- €. Noch 5 freie Plätze
Häuschen: 20,- €. Noch 6 freie Plätze.

Buchen hier: https://www.naturerlebniszentrum.com/book-a-room

Corona-Richtlinien

Aktuelle Infos, Stand 22.06. 12:00h.

Ab 24.06. gelten folgende Richtlinien:

  • 350 Besucher maximal erlaubt bei Veranstaltungen im Außenbereich
  • 1,5 Meter Mindestabstand halten
  • Mundschutz nötig überall da, wo keine 1,5 Meter Abstand möglich sind, also beim Toilettenbesuch, beim Betreten der Gaststätte und beim Betreten der Veranstaltung, bis man am Platz ist.
  • Dieser “Platz” ist entweder ein Sitz- oder ein Stehplatz, also ein gedachter Kreis, der um eine Personengruppe rum gezogen wird und 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen oder Kreisen haben muß.
  • Innerhalb des Kreises dürfen sich maximal 2 verschiedene Haushalte oder 10 Personen (unabhängig vom Haushalt) aufhalten. (Diese Regelung ist sehr gut für uns…früher waren das nämlich nur 2 Personen pro Kreis)
  • Eine Voranmeldung mit Namen, Adresse und Telefonnummer ist notwendig. Diese kann aber auch direkt vor Ort erfolgen, solange die Maximalanzahl der Besucher noch nicht erreicht wurde. Einfach beim Betreten der blauen Fläche (siehe Parkskizze) anmelden.
  • Hier können die aktuellen Regelungen nachgelesen werden

…diese Seite wird regelmäßig erweitert/aktualisiert…

Auftritt bei Museumsnacht Freiburg abgesagt

Tja…die Krise hat uns alle im Kriff. Die komplette Museumsnacht Freiburg am 25.07.2020 wurde abgesagt, leider. Nicht mal verschoben. Erst nächstes Jahr wieder. Daher fällt auch mein Auftritt im Planetarium aus.

Sorry vielmals…das ist höhere Gewalt.

Gerdski LIVE am 25.07.2020 in Freiburg i. Brsg.

Nach der Show ist vor der Show…oder so ähnlich…

“Wäre, wäre, Fahrradkette” (Lothar Matthäus)

Gerdski LIVE in Alzey

Das Konzert fällt leider aus!

Gerdski LIVE am 21.09.2019 in Magdeburg

Die zweite Feuershow mit Livemusik in Hauenstein/Pfalz

Gerdski plays Feuershow LIVE in Hauenstein am 06.07.2019

Fotos und Videos wurden gemacht, ebenso die ganze Musik aufgenommen. Ich werde was draus machen und veröffentlichen!

Gerdski LIVE in Leipzig am 11.05.2019

Gerdski LIVE in Bad Arolsen am 08.09.2018

[:de]

Live im Renaissanceschloß zu spielen…das ist natürlich genial!

Bad Arolsen ist in der süd(-west-)deutschen Hemmischfähre quasi völlig unbekannt. Ich hatte den Namen der Stadt vorher noch nie gehört, und auch die, denen ich erzählt habe wo ich spiele meinten “Wo ist DAS denn?” “Westlich von Kassel” “Ah” (gefolgt von stillem Nachdenken, wo Kassel jetzt genau liegt).

Nach zäher Fahrt über die berüchtigte Blitzerstrecke Marburg/Frankenberg und über den trockenen Edersee kommt man dann dort an bemerkt, daß es schade ist, von diesem Städtchen an der Oranier-Route vorher noch nichts gehört zu haben. (“WAS für ne Route?”)

Das Schloß ist natürlich gigantisch, und bei der Ankunft wurde ich von gut informierten, wohlwollenden und modern (nicht renaissance-ig) gekleideten Bediensteten in den Westflügel geleitet, wo alles wunderbarst aufgebaut und vorbereitet war. Der holzvertäfelte Raum mit hohen Decken und Boden in Fußhöhe bot eine gute Akustik feil.

Dank zweier ebenfalls wohlwollender Helferlein ging der Aufbau schnell vonstatten. Ich bemerkte, daß sich das ganze Equipment vom einfachen Holzbrett mit X-Ständer und Laptop (rechts von mir) stark erweitert hat und auch noch mehr erweitern würde. Beamer mit Steuerungsrechner ist jetzt dazugekommen, und der braucht auch ein/en Podest/Ständer. Die optischen Sachen müßten dann vor mir stehen, auf einem zweiten Brett mit X-Ständer. Vermutlich kommen noch Rechner und Beamer dazu, so daß es insgesamt je 3 werden. (Wow!).
Dann noch einen digitalen Percussion-Pfannkuchen…wohin den dann stellen? Der muß dann wohl links vorne von mir stehen, ich muß ja auch irgendwie rein- und rauskommen. Vor lauter Equipment und sich daraus ergebenden Möglichkeiten geht natürlich auch ein Stück der Leichtigkeit verloren, das einfache Auf- und Abbauen der Geräte spart viel Energie und Konzentration, die dann wieder in die Musik fließen kann.

Aber einmal den Weg der Visualisierung beschritten, einmal die Büchse der Pandora geöffnet…gibt es kein Zurück. Weil…das ist ja toll! und schön. Und sehr hypnotisch/psychedelisch. Die einfachere Variante mit einem Beamer und einer Leinwand gab es dann an diesem Abend.

Um 19:45h zuerst Cryptomeria, mit einem genialen Video und einem Flug durch den Weltraum, Milch und Joghurt (rechtsdrehend) vom Bildbeweger Peter Fröhlich, zu dem ich dann gespielt habe. Die atmoshärischen Störungen gegen Ende live per Mellowdrone dazugespielt. Absolute Premiere…aber gut. Das kann man noch ausbauen. (Ich denke gerade an die ganzen Irland-Videos vom diesjährigen Urlaub).

Danach kurze Pause , und um 21:45h Forbidden Tracks mit Live-Visualisierung. Auch das ein Novum. Und hat auch gut geklappt. Das wird garantiert ausgebaut…ich brasuche 3 Beamer…vorne, links und rechts. Und natürlich auch Musik, die genau darauf abgestimmt ist.

(Ich schreibe oft “hat gut geklappt” o.ä. …man hat dabei evtl. den Eindruck, daß das bei mir reiner Zufall ist ob etwas funktioniert oder nicht. Es gibt überall ein gewisses Element der Unwägbarkeit, der Gefahr, des Unbekannten. Wäre das nicht so, dann würde zwar alles klappen, aber die Musik / Optik / Performance wäre auch stinklangweilig. Die Performance wird dann spannend, wenn eben NICHT alles abgesichert  und eingezäunt ist!).

Nach der Performance ergab sich noch eine kleine Diskussion mit dem Publikum..auch das habe ich noch nie erlebt. Alle blieben sitzen, niemand mußte vorzeitig weg oder  wegen performance-induzierten gastritischen Problemen schnell nach nebenan. Gut.

Alle zufrieden, alle glücklich, und sogar noch ein After-Performance-Snack. Die Organisation war sehr perfekt…an alles wurde gedacht. (Ich kenne das auch anders).

Schnell abgebaut, ins Hotel (300 Meter), noch vor Mitternacht im Schlafgemach (kommt selten vor), aber dann doch noch aufn Bier in der Kneipe nebenan. 2 laute quasselige Frauen am Tresen, und ihre 2 einsilbigen Männer daneben. Wir zwischendrin. Das Bier war schnell geleert.

Gut geschlafen, aber doch wieder zu kurz. Wenn’s halt nicht das eigene Bett ist. Super-Frühstück im riesigen Frühstücksraum des Hotels. Viele Gäste schienen halbwegs betucht zu sein, was man an den den betont dezenten (oder auch weniger dezenten) Golf- und Reitsport-Logos auf der Bekleidung sehen konnte. Auch die beiden Spießgesellen dabei, die in der Nacht zuvor sturzbesoffen mit unflätigster Ausdrucksweise durch die Gänge getorkelt sind…an diesem Morgen mit je einem knallroten Kopf (en ganz en roter Grind) und je einem Fleisch- und Wurstberg auf dem Teller.

Lecker Frühstück, dann gepackt, dann ein kleiner Spaziergang durch die Stadt, die gestern abend noch so spannend und geheimnisvoll wirkte. Um die Mittagszeit am Sonntag war sie wie ausgestorben, öde und leer…fast alles noch geschlossen. Es würde wieder Leben zurückkehren am Nachmittag / Abend, ganz bestimmt. Aber so lange wollten wir nicht warten. Noch schnell ein Eis, dann zum immer noch ausgetrockneten Edersee mit unglaublich viel Andrang und einer temporär wiederaufgetauchten alten Brücke. Schnell weg! Leicht übermüdet über die Blitzerstrecke zurück ins heimische Rheinland-Pfalz!

Schön wars 🙂 Da will ich nochmal spielen![:]

Gerdski LIVE in Koblenz am 03.09.2016