Gerdski LIVE am 21.09.2019 in Magdeburg

The Secret Life of the Fireflies -> Download now!

(english version below)

Die allererste Feuershow mit den Liebellen/Fireflies wurde aufgenommen und steht auf Bandcamp für 4€ zum Download bereit:

https://gerdski.bandcamp.com/track/the-secret-life-of-the-fireflies

Dies ist sowohl das erste Stück einer kompletten Feuershow-CD, die ich jetzt gerade komponiere/erstelle…als auzch ein Mini-Album mit 35 Minuten Spielzeit.

Sobald die CD fertig ist, wird man sie als Download und als Scheibe kaufen können. Und wer jetzt das Mini-Album kauft erhält die 4€ erstattet beim Erwerb des fertigen Albums. 🙂

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The first Fireshow with the Magic Fireflies has been recorded and is downloadable on Bandcamp for 4€:

https://gerdski.bandcamp.com/track/the-secret-life-of-the-fireflies

This is the first piece of a complete Fireshow CD that is just being composed as well as a Mini Album with 35 Minutes of running time.

As soon as the CD is finished it will be available as a download album and a CD-R. People who purchase the Mini-Album now are getting the 4€ refunded when they buy the album. 🙂

Foto von Koschi. Danke :-)
Foto von Koschi. Danke 🙂

Feuershow für die Deutsche Waldjugend

Auf dem Zeltplatz neben dem Hauptquartier der Liebellen war das Bundestreffen der Deutschen Waldjugend. 600 Leute. Wir haben ihnen eine spezielle Feuershow angeboten…und das dann auch am 01.08.2019 um 22h gemacht! Toll…ich hatte noch nie so viel Publikum!

Es gibt ein Video von Koschi, Fotos von Koschi und Gerdski, und Musik
(wird gerade gemischt)

Video hier: https://www.youtube-nocookie.com/embed/derKWCHzeF0

Musik der ersten Feuershow hier:
https://gerdski.bandcamp.com/track/the-secret-life-of-the-fireflies

Danke an Koschi für die Bilder! (wegen Datenschutz verweichzeichnet)
(die Bilder, nicht Koschi)

Feuershow 2

Mein Arbeitsplatz, die kleine Waldbühne im großen Wald

Am 03.08.2019 gab es eine kleine Feuershow mit Livemusik von mir im Naturerlebniszentrum Hauenstein.

Leider waren nur 4 Leute da (warum auch immer? Haben die alle Wacken gestreamt? Irgendwo Fußball?), und die Liebellen (The Magic Fireflies) waren von der tollen Feuershow 2 Tage zuvor (Artikel folgt) noch völlig benommen. Deshalb gab es nur eine kleine Feuershow mit kleiner, leiser Musik .

Ein bißchen frustrierend ist sowas natürlich trotzdem…1 Stunde Aufbau, lange warten, 20 Minuten spielen, 30 Minuten Abbau. Deshalb nötig:

Waterloo im Chimayglas (fast ein Sakrileg, aber immerhin beides Belgisch!)

Die zweite Feuershow mit Livemusik in Hauenstein/Pfalz

Gerdski plays Feuershow LIVE in Hauenstein am 06.07.2019

Fotos und Videos wurden gemacht, ebenso die ganze Musik aufgenommen. Ich werde was draus machen und veröffentlichen!

Aufwandsentschädigung und Aufwand

Eine Antwort auf meine Bewerbung in der Stadt X, über 500km entfernt.

Sehr geehrter Herr Weyhing,
hiermit lasse ich Ihnen ein Anmeldeformular … zukommen.

Ich weise Sie allerdings darauf hin, daß wir … keine Gage zahlen, nur eine Aufwandsentschädigung von 100 – 150 €. Darüberhinaus beträgt die Auftrittszeit 30 – maximal 45 Minuten.

Ich habe dankend abgelehnt und das Anmeldeformular nicht ausgefüllt.

Nicht stattgefundene Konzerte. Ein Trauerspiel in [enter_number_here] Akten

Ich habe mich dazu entschlossen, die kreativsten, unverschämtesten, ahnungslosesten und abweisendsten Absagen zu posten, die man als Musiker eben so erhält, wenn man um die Gunst (und die Gage) eines Veranstalters buhlt.

Die übliche Reaktion ist, daß man gar keine Antwort erhält. In ca. 98% aller Anfragen.

Bei den verbliebenen 2% sind wiederum ca. 95% Absagen dabei, mehr oder weniger freundlich.

Bei den jetzt noch verbliebenen 5% sind ca. 80% an unmöglich zu erfüllende Auflagen und Bedingungen und/oder keine bzw. unakzeptable Gage/Aufwandsentschädigung geknüpft, so daß diese Art der Zusage dann einer Absage gleichkommt.

Ja, es ist frustrierend. Viel Arbeit, so gut wie Null Resonanz. Macht keinen Spaß.

Das erste Beispiel gleich hier.

Rezension von SubTerraMachIneA von Achim Breiling auf den Babyblauen Seiten

Achim Breiling schrieb etwas schönes über SubTerraMachIneA auf den Babyblauen Seiten:

Ein neues Album von Gerd Weyhing aus Rinnthal im Pfälzer Wald! “SubTerraMachIneA” ist dortselbst offenbar in den letzten 5 Jahren entstanden, und mit der Scheibe betritt er, zumindest im Vergleich zum von ihm auf vorherigen Veröffentlichungen (die dem Rezensenten bekannt sind) bzw. bei Konzerten (die der Rezensent beiwohnen konnte) normalerweise abgesteckten klanglichen Territorium, musikalisches Neuland. Weyhing baut nun nicht mehr vornehmlich auf effektverfremdete, schleifenbildende E-Gitarrensounds, sondern betätigt sich als proggender Multiinstrumentalist.

Gitarren stehen zwar auch auf “SubTerraMachIneA” oft im Mittelpunkt des Geschehens, doch erklingen dazu nun noch so allerlei weitere Klangerzeuger, z.B. ein Piano, ein Bass, verschiedene Akustikgitarren, diverse Keyboards, eine Tapping Guitar (also eine Chapman-Stick-Variante) und nicht selten auch Perkussives. Mit diesen Tonquellen entstanden in Rinnthal drei ausgedehnte Nummern von recht unterschiedlichem Charakter, die man aber alle als elektronisch-progressiven Rock bezeichnen kann. Soundscapeartiges, Ambientschweben und Kosmisch-Elektronisches, das meist die vorherigen Werke Weyhings beherrschte, ist auf “SubTerraMachIneA” kaum auszumachen.

“The Tree” beginnt mit etwas unbeholfen wirkenden Pianoläufen, die aber schnell an Sicherheit gewinnen und sich in repetitive Muster verwandeln, die im weiteren Verlauf das ganze Stück durchziehen. Bass, Gitarre(n) und Schlagzeug setzen ein, und die Nummer entwickelt sich in eine meist flott dahingleitende, durchaus abwechslungsreiche Prognummer im Oldfieldschen Geiste. Etwas lang geraten ist das Stück aber, das offenbar das langsame (Ab)Sterben eines Baumes beschreibt. Doch sorgen die minimalistisch geschichteten, sich oft wiederholenden Linien der verschiedenen Instrumente trotz der Länge für eine überzeugende hypnotische Dichte, auch wenn die Nummer in Bezug auf den Sound etwas mehr Saft und Kraft hätte vertragen können.

Minimalistisch ist ein Adjektiv, welches auch (oder noch viel mehr) auf “Clockwork for uncertain times” angewendet werden kann. Schlichter instrumentiert als “The Tree”, ohne allzu deutliche Oldfield-Bezüge, elektrischer und maschineller, erinnert die Musik in der Tat an ein dahintickendes Uhrwerk. Piano, viel (authentisch und vielseitig) programmierte Perkussion, Basslinien, verschiedene Tastensounds und der Stick erzeugen hier ein durchaus farbiges, repetitiv-hypnotisches, hallend-tackerndes Gemenge, das den Hörer (so er sich darauf einlässt) gefangen nimmt.

Das abschließende “Silence and Ecstasy” arbeitet sich etwas weniger gleichförmig, aber ähnlich dynamisch voran, sorgen schleifende Gitarrensounds à la Fripp, hallende e-pianoartige Linien, knurrende Bassounds und wieder allerlei Perkussion für eine erhöhte klangliche Buntheit. Hier ist der Stickprog aus dem rezenteren King-Crimson-Umfeld nicht so weit weg (siehe z.B. die klangmalenderen Improvisationen der Stick Men).

“SubTerraMachIneA” ist alles in allem ein unterhaltsames Album mit überzeugend dargebotenem Ein-Mann-Elektroprog mit DIY-Charme, das Babyblaue Leserinnen und Leser einmal antesten sollten, die Soundscapeartiges (wobei es das – wie gesagt – hier kaum zu hören gibt, oder nur eingebunden in repetitiv-rockmusikalische Muster), den eben erwähnten Stickprog, Retro-Oldfield-Prog und rockige Minimalmusic schätzen. Das Album ist auch als hübsch verpackte CD-R zu haben (siehe den Labellink oben). Schönes Cover!

Achim Breiling, 09.02.2019,